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Salzburg erhöht Wohnbeihilfe und setzt Einkommensgrenzen hinauf

Veröffentlichungsdatum01.04.2024Lesedauer3 Minuten

Höhere Unterstützung seit 1. April / Im Schnitt rund 600 Euro pro Jahr mehr

(HP)  Derzeit beziehen rund 9.000 Personen im Land Salzburg Wohnbeihilfe. Seit heute, dem 1. April, erhalten sie durch die „Wohnbauförderungs-Novelle“ eine deutlich höhere Unterstützung. Im Durchschnitt sind es rund 600 Euro jährlich mehr. Auch der Kreis der Bezieherinnen und Bezieher der Beihilfe wird deutlich erweitert. Im Landesbudget wurden dafür zwei Millionen Euro mehr vorgesehen.

  • Mit 1. April hat Salzburg die Wohnbeihilfe erhöht und die Einkommensgrenzen hinaufgesetzt. „Im Schnitt sind das rund 600 Euro pro Jahr mehr“, sagt LR Martin Zauner.

Ein Herzstück der Gesetzesnovelle vom 1. März ist die Anpassung der Zumutbarkeitstabelle für die Wohnbeihilfe. „Aufgrund der Teuerung und der damit verbundenen Mietsteigerungen haben wir diese jetzt angepasst, damit wir mehr Menschen in unserem Land helfen können“, sagt Landesrat Martin Zauner. Erstmalig überwiesen werden die höheren Sätze ab 2. April.

Zauner: „Zielgerichtete und rasche Hilfe.“

Die erhöhten Grenzen bedeuten für die Salzburger, die eine Wohnbeihilfe beziehen, mehr Unterstützung. „Monatlich sind das durchschnittlich 50 Euro, pro Jahr 600 Euro. So können wir jene Menschen im Land bei den Wohnkosten zielgerichtet unterstützen, die es am dringendsten brauchen. Vor allem für wachsende Familien und Alleinerziehende ist das sicher ein wesentlicher Faktor“, betont Landesrat Martin Zauner.

Zwei Millionen Euro zusätzlich

Doch nicht nur die Summe der Unterstützung wird rauf gesetzt. Durch die Gesetzes-Novelle können mehr Menschen in Salzburg mit der Wohnbeihilfe unterstützt werden. Ein Beispiel: „Anträge, die heuer abgelehnt wurden, und jetzt durch die Neuerung doch in den Bezieherkreis fallen, werden unter den neuen Rahmenbedingungen noch einmal geprüft und bekommen automatisch eine Information, ob sie eine Förderung erhalten werden. Budgetiert sind für die höhere Wohnbeihilfe derzeit rund zwei Millionen Euro. Sollten wir mehr Mittel benötigen, werden wir nachschärfen“, so Martin Zauner. Die Höhe der Wohnbeihilfe ist variabel, jeder Fall wird einzeln von der Landesverwaltung geprüft. Bei besonders einkommensschwachen Familien wird die Miete ohne Betriebskosten mitunter auch komplett vom Land übernommen.

Hohe Nachfrage bei Wohnberatung

Kostenlose Informationen rund um die Wohnbeihilfe bieten die Mitarbeiter der Wohnberatung den Bürgern telefonisch oder persönlich an.

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Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_240401_90 (msc/grs/mel)