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St. Veit im Pongau

 

Rund 74.000 Kinder und Jugendliche starten in die Ferien

Veröffentlichungsdatum03.07.2024Lesedauer4 Minuten

Mehr Schüler im Bundesland ab September / Daten und Ausblick zum neuen Schuljahr 2024/25

(LK)  Noch zwei Tage, dann beginnen für Salzburgs Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte die Sommerferien. 74.034 Kinder und Jugendliche haben im ablaufenden Schuljahr eine der rund 360 Bildungseinrichtungen im Bundesland besucht. Dabei wurden sie von rund 8.620 Pädagoginnen und Pädagogen unterrichtet.

  • LR Daniela Gutschi mit Rudolf Mair (Bildungsdirektor) und den Leiterinnen und Leitern der ARGE Pflichtschulen bei einem Treffen zum Abschluss des Schuljahres 2023/24.
  • Mehr als 74.000 Schülerinnen und Schüler werden auch in das kommende Schuljahr 2024/25 starten.
  • Die Digitalisierung wird in Salzburgs Schulen weiterhin einen hohen Stellenwert behalten.

Für die Kinder und Jugendlichen sowie für die Lehrkräfte geht das Schuljahr zu Ende. „Alle Beteiligten können eine positive Bilanz der vergangenen zehn Monate ziehen und richten dabei schon jetzt den Blick auf den Herbst. Besonders erfreulich ist, dass im abgelaufenen Schuljahr etliche Bildungseinrichtungen runderneuert wurden. So erstrahlen etwa Schulen in Wals-Siezenheim, Bischofshofen, St. Johann oder Pfarrwerfen in neuem Glanz“, sagt Bildungslandesrätin Daniela Gutschi.

Pflichtschulen sind „Spitzenreiter“

Mehr als 74.000 Kinder und Jugendliche besuchten im ablaufenden Schuljahr Salzburgs Bildungseinrichtungen. Ab Herbst wird diese Zahl nach Berechnungen der Landesstatistik auf voraussichtlich 74.372 Schüler ansteigen. Die vorläufigen Schülerzahlen für 2024/25 der einzelnen Schultypen im Überblick:

  • Allgemeinbildende Pflichtschulen: 39.838 (2023/24: 39.801)
  • Allgemeinbildende höhere Schulen: 13.222 (2023/24: 13.179)
  • Berufsbildende mittlere und höhere Schulen: 11.973 (2023/24: 11.922)
  • Berufsschulen: 8.633 (2023/24: 8.481)
  • Statutschulen: 706 (2023/24: 651)

Fast 25.000 Schüler in der Stadt

Bis auf die Landeshauptstadt verzeichnen im kommenden Schuljahr alle Bezirke ein kleines Plus. Im Lungau werden es im September nach derzeitigem Stand 2,8 Prozent mehr Kinder und Jugendliche sein. 1,1 Prozent werden es im Tennengau, jeweils 0,5 Prozent im Pongau und Flachgau und 0,4 Prozent im Pinzgau sein. Einzig die Stadt Salzburg verzeichnet einen kleinen Rückgang um 0,2 Prozent. So verteilen sich die Zahlen der vorläufigen Schülerinnen und Schüler 2024/25 auf die einzelnen Bezirke. Entscheidend ist dabei jener Bezirk, in dem die Schüler die Bildungseinrichtung tatsächlich besuchen:

  • Stadt Salzburg: 24.963 Schülerinnen und Schüler
  • Flachgau: 17.620 Schülerinnen und Schüler
  • Pinzgau: 10.421 Schülerinnen und Schüler
  • Pongau: 9.443 Schülerinnen und Schüler
  • Tennengau: 9.195 Schülerinnen und Schüler
  • Lungau: 2.730 Schülerinnen und Schüler

Minus bei Taferlklasslern

Im Gegensatz zur im Herbst leicht steigenden Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler, sinkt diese laut Zahlen der Landesstatistik bei den Taferlklasslern. Rund 5.540 Kinder werden voraussichtlich am 9. September mit ihrer Ausbildung starten, das sind um etwas mehr als zwei Prozent weniger als noch ein Schuljahr zuvor. „Dies spiegelt vor allem auch den Rückgang der Anzahl der Geburten im Jahr 2018 wider“, sagt der Leiter der Landesstatistik, Gernot Filipp. Die Anzahl derjenigen, die erstmals ein Schulgebäude im Herbst betreten im Überblick:

  • Flachgau: 1.660 
  • Stadt Salzburg: 1.280
  • Pinzgau: 905
  • Pongau: 845
  • Tennengau: 650
  • Lungau: 200

Schwerpunkt Digitalisierung

Die Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung bietet im Bildungsbereich eine Vielzahl an Möglichkeiten – beispielsweise in der Administration, für die Lehrkräfte oder für die Schüler. „Im kommenden Schuljahr werden an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg rund 90 Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen von Lehrpersonen sowie KI angeboten. Aber auch die Kinder und Jugendlichen nehmen wir beim Thema aktiv mit. In den vergangenen drei Jahren wurden etwa alle Schüler der fünften bis achten Schulstufe flächendeckend mit einem Notebook oder Tablet ausgestattet“, so Daniela Gutschi.

Immer mehr ganztägige Schulbetreuung

Einen wahren Boom hat auch im Schuljahr 2023/24 die ganztägige Schulbetreuung erlebt. Mehr als 9.000 Kinder und Jugendliche besuchten in 152 Schulstandorten dieses Angebot. Mehr als die Hälfte der Pflichtschulen im Bundesland bieten die Ganztagsbetreuung an, an acht Bildungseinrichtungen wird diese verschränkt geführt.

 

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_240703_90 (msc/ap)